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Wissenswertes über die Grunderwerbsteuer

Wofür ist Grunderwerbsteuer zu zahlen?

Für den Erwerb von unbebauten Grundstücken, bebauten Grundstücken, Gebäuden (u.a. Ferien-/Wochenendhäuser auf Pachtgelände), Gebäudeteilen
(u.a. Eigentumswohnungen) und Rechten an Grundstücken/Gebäuden (u.a. Erbbaurechte und Verwertungsrechte).

Wieviel Grunderwerbsteuer ist zu zahlen?

Der Steuersatz beträgt 3,5 % der Gegenleistung (u.a. Kaufpreis; Übernahme von Belastungen; Gewährung von Wohn-/Nutzungsrechten).

Wer muss die Grunderwerbsteuer zahlen?

Steuerschuldner sind regelmäßig die Erwerber und die Veräußerer.

In den meisten Verträgen wird vereinbart, dass der Erwerber die Grunderwerbsteuer zu zahlen hat. Das Finanzamt wird in diesen Fällen den Steuerbescheid zuerst an den Erwerber richten. Zahlt der Erwerber die Steuer aber nicht, kann das Finanzamt die Steuer auch vom Veräußerer fordern.

Gibt es Steuerfreibeträge?

Nein. Es gibt lediglich eine Freigrenze von 5.000 DM. Übersteigt die Gegenleistung den Betrag von 5.000 DM, wird Grunderwerbsteuer für die ganze Gegenleistung erhoben.

Gibt es Ausnahmen von der Besteuerung?

Es gibt nur wenige Ausnahmen (u.a. Erbschaft; Schenkung; Erwerbsvorgänge zwischen Ehegatten; Erwerbsvorgänge zwischen Personen, die in gerader Linie verwandt sind).